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Archive for 'Allgemein'

Vorhersage – WSOP Champion

Was mir  erst jetzt aufgefallen ist……

Bei der EPT 2008 in Barcelona saß ich an Tag 2  knapp 4 Stunden mit Peter Eastgate am Tisch, der bereits für den Final-Table der WSOP (November-Nine) qualifiziert war.

Hier konnten wir uns einige Zeit unterhalten und ich sagte ihm, dass ich sehr sicher bin das er neuer WSOP-Champ des Jahres 2008 wird. Da er als 4. in den Chips begann,  eine sehr mutige Voraussage.

Bei der EPT 2011 in Barcelona saß ich nun an Tag 1 den ganzen Tag mit Pius Heinz am Tisch und auch hier sagte ich ihm voraus, dass er neuer WSOP-Champ werden würde (du erinnerst dich Pius). Hier war er ja bekanntlich als 7. gestartet.

Bei der nächsten EPT in Barcelona 2012 werden sich sicher alle Finalisten für das Finale im November (wenn es denn noch so gespielt wird) wünschen mit mir am Tisch zu sitzen und ich Ihnen persönlich mit Handschlag ……………

Es lohnt sich also wenn man es sich gut mit mir hält und das nächste Mal schließ ich sicher eine hohe viagra ab………..

 

 

 

 

WSOP 2011 Las Vegas

Ready for take off

Nachdem ich nun schon vor einigen Monaten mein “Package” zum Main-Event gewonnen habe starte ich am 30.06. als vermutlich einer der letzten Deutschen für die nächsten   2-3 Wochen zur WSOP nach Las Vegas.

Da ich auf Reisen außerhalb Europas zuletzt viel Pech mit der Anreise hatte, (Januar – Bahamas Caribbean-Adventure,  Flughafen in Berlin wg. Eisregen gesperrt, 8 Std. Verspätung, Anschlussflug Miami – Nassau verpasst, letztes Jahr Las Vegas, 4 Tage Koffer verschwunden..) hoffe ich das diesmal alles klappt)

In den vergangenen Jahren habe ich in Vegas eher  Cash Game  und nur relativ kleine Turniere (bis 2,5K)  im RIO, Bellagio und Venetian bestritten und werde nun erstmalig am Main-Event teilnehmen.  Der Sieger dieses Events im letzten Jahr gewann übrigens die nicht unerhebliche Summe von 8.944.310 $.

Als 1. Turnier möchte ich das Event 52  – Mixed Hold’em  (2,5K) spielen, sollte ich die doch lange Anreise (Dirktflug 12 Std.) und das Prozedere am Zoll sowie alle Anmeldeformalitäten rechtzeitig hinter mich bringen. Hier sollte wirklich alles reibungslos klappen, da mein Flugzeug um 14.25 Uhr landet und das Turnier um 17.00 Uhr beginnt…..

Leider sind die Turniere meiner bevorzugten Pokervarianten 2 – 7 Draw Lowball sowie die Shootout Tournements schon gespielt, aber meine größten Erfolge hatte ich bisher sowieso im No Limit Hold’em.

 

 

 

 

 

 

Kopenhagen Nachtrag – Pokerstars und Everest BLOG

Mittwoch, 18. Februar 2009 um 14:08

EPT Kopenhagen: Ein Höllentisch …!


Viel Spaß, Steffen, Pontus, Lars, Jukka und Jaoui…

Tag 1B der European Poker Tour Kopenhagen wird in wenigen Minuten beginnen und die (wenigen) Nonames, die an Tisch 1 platziert wurden, haben vermutlich erst mal ganz schön geschluckt. Denn die Besetzung dieses höllischen Tisches muss man sich wirklich auf der Zunge zergehen lassen:  Die Auslosung wollte es, dass hier Jesper Hougaard, Michael Tureniec, Annette Obrestad, Gus Hansen und Team PokerStars Pro Bertrand ElkY Grospellier nebeneinander sitzen!!!

Ein Blick auf die weiteren Konstellationen: Frank Stumpf bekommt es an Tisch 2 mit Thomas Brolin, Martin Wendt und Carter Gill zu tun. An Tisch 3 nehmen WSOP-Champ Peter Eastgate und Sören Kongsgaard Platz. An Tisch 4 wurden Michael Schulze und Markus Golser direkt nebeneinander gesetzt. An Tisch 12 wurde Markus Lehmann zu Theo Jorgensen und Ivan Demidov gelost. An Tisch 20 bekommt es Sebastian Ruthenberg mit Danny Ryan zu tun, an Tisch 23 Ivo Donev unter anderem mit Julian Thew.

Weitere deutsche Teilnehmer (alles noch inoffiziell, die endgültige Teilnehmerliste liegt noch nicht vor): Denys Drobyna, Björn Miecke, Florian Langmann, Frank Blümlein und Boris Becker (seine Freundin Lilly Kerssenberg startet für Großbritannien). Vom Team PokerStars Pro sind ferner Dario Minieri, William Thorson, Alexander Kravchenko und Isabelle Mercier mit von der Partie. Die Gesamtzahl der Teilnehmer an Tag 1B sowie die Payouts werden wir später nachliefern.

EVEREST-POKER-BLOG

Aktuell befinden wir uns in:
Level 3; Blinds 75/150; Ante 0; Average 10.300

Chipcount:

Nachou – 8.000 chips
Frank – 8.000 chips
Ola – 10.000 chips
Francesco – 11.000 chips
Sylvain – 6.000 chips

Frank Stumpf unserem Qualifikant aus Deutschland gilt natürlich unser besonderes Augenmerk. Kein Unbekannter, hat er doch schon die Everest Poker Avalanche auf einem Kreuzfahrtschiff über die griechische Aegaeis 2007 gewonnen. Damals durfte er den Siegercheck in Hoehe von 232.200$ entgegen nehmen.

Frank – eine echte Everest Konstante!

Wir drücken allen Qualifikanten weiterhin fest die Daumen!
Bleibt dran – wir halten euch auf dem Laufenden!

Frank Stumpf

Pokern kann so schrecklich sein (Kopenhagen 2009)

Gut gelaunt und mit viel Selbstvertrauen kamen wir  in Kopenhagen an, wo wir nach kurzem Aufenthalt im Hotel ins Radisson SAS fuhren, welches das Spielcasino beherbergt, in dem die “Scandinavian-Open” ausgetragen werden.

Nachdem ich meine Auslosung und meine Tischplatzierung gesehen hatte (Tisch 2 Platz 3), musste ich feststellen, dass ich einen mit Profis gespickten Tisch zugelost bekommen hatte. Darunter der Norweger Christopher Ulsrud, der als Professor bekannte Däne Martin Wendt, Carter Gill aus Kanada, die alle schon mehrere große Turniere gewonnen haben. Aber auch sehr illustre Persönlichkeiten, wie die Freundin von Boris Becker Lilly Kerssenberg und der ehemalige Fußballstar Tomas Brolin, den ich schon aus einigen Turnieren kannte, waren an meinem Tisch

Der Tisch neben uns hatte es ebenso in sich mit der Nummer 1 der Poker-Weltrangliste Bertrand Grospellier, Annette Obrestad (gilt als momentan weltbeste Spielerin) und dem wieder mal geschlagene 2 Stunden zu spät kommenden Gus Hansen.

Mit anfänglichen Respekt beobachteten wir die sehr aggressive Spielweise von “Lilly”, welche  ihr zu Beginn auch einige Anfangsgewinne einbrachte. Boris, der einige Tische weiter selber aktiv war, schaute sich bereits in den ersten 2 Stunden einige Male nach ihr um und wünschte mir Glück, da wir uns noch aus Monaco kennen, was ich natürlich gerne erwiderte.  Mit Küsschen und Aufmunterungen bei Lilly war es zwar gut gemeint, nützte aber nichts.  Bereits nach etwa 90 Minuten war “dank ihrer überschaubaren Spielweise” der Stack auf ca. 1000 (Anfang 10.000) gesunken und dieser an fast alle Spieler am Tisch aufgeteilt (wieso kann es nicht mehr von diesen Spielern geben)???

Nach Lillys Ausscheiden entfernte sich der Großteil der Kameraleute und Fotografen von unserem Tisch und wandte sich dem “Todestisch” mit Gus Hansen zu. So konnten wir uns etwas besser auf das eigentliche Pokern konzentrieren.

Fast 4 Stunden waren gepokert und ich konnte meinen Anfangsbestand von 10.000 halten, obwohl ich keine guten Karten bekam und ich eigentlich nur mit Bluffs Chips einsammeln konnte. Doch dann kam im letzten Spiel vor der Pause eine Hammerkarte für mich, auf die ich so sehnsüchtig gewartet hatte.

Im Big Blind sitzend limpten 5 Spieler vor mir, welche ich mit , , checkte. Im Flop tauchten auf , , , ein geflopter Flush!!! Martin Wendt setzte den 3-fachen Big-Blind und alle Spieler foldeten. Ich callte…… Eine weitere , am River bewegte Martin nach langer Überlegungszeit ein all in anzusagen, welches ich eigentlich mit Freude hörte, da ich hoffte meinen Stack noch vor der Pause zu verdoppeln und so zu den im Turnier Führenden aufzuschließen.

Was er zeigte, war ein Schock für mich , ,  FULL-HOUSE……..

Nach dieser Hand werde ich einige Zeit pausieren, da mir in Prag fast dasselbe passiert ist (siehe gesonderten Bericht) und ich im Moment das Pokern “hasse”.

Ich denke aber, dass dieser Hass nicht lange dauern wird und ich trotzdem in kurzer Zeit wieder in das Turniergeschehen einsteigen werde.

So long

Fränkie

PS:  Fotos von dieser Veranstaltung baue ich demnächst noch ein

Auf gehts nach Kopenhagen

Bereits heute mach ich mich auf den Weg nach Berlin, um dort ein kleines Turnier zu spielen und etwas Gefühl für meinen morgigen Start bei den Scandinavian-Open in Kopenhagen zu bekommen.

Dort trifft sich bereits ab heute ein sehr großer Teil der Weltelite sowie “Hobby-Pokerspieler” wie   Boris Becker nebst Freundin. Das “Hobby” ist hier nicht böse gemeint, doch finde ich, dass Boris (habe letztes Jahr in Monaco mit ihm gespielt) ein doch relativ leicht zu durchschauender Pokerspieler ist (im Gegensatz zur Dauerwerbung auf DSF, in der er an ein Rezept denkt).

Fast alle Deutschen “Stars” haben sich angemeldet, aber auch der momentane Weltmeister Peter Eastgate, der ein absolutes Heimspiel hat.

Mit Peter saß ich bereits bei den Spanish-Open in Barcelona am Tisch. Ich hatte das Vergnügen am 2. Tag etwa 3,5 Stunden gegen ihn zu spielen,  bevor er etwas unglücklich ausschied.

Ich hoffe auf etwas mehr Glück wie bei meinen letzten Auftritten der EPT-Serie und werde mein absolutes Verliererblatt mit QQ nicht mehr  “all-in” spielen (hoffe ich)…

So long

Fränkie