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Kopenhagen Nachtrag - Pokerstars und Everest BLOG

Mittwoch, 18. Februar 2009 um 14:08

EPT Kopenhagen: Ein Höllentisch …!


Viel Spaß, Steffen, Pontus, Lars, Jukka und Jaoui…

Tag 1B der European Poker Tour Kopenhagen wird in wenigen Minuten beginnen und die (wenigen) Nonames, die an Tisch 1 platziert wurden, haben vermutlich erst mal ganz schön geschluckt. Denn die Besetzung dieses höllischen Tisches muss man sich wirklich auf der Zunge zergehen lassen:  Die Auslosung wollte es, dass hier Jesper Hougaard, Michael Tureniec, Annette Obrestad, Gus Hansen und Team PokerStars Pro Bertrand ElkY Grospellier nebeneinander sitzen!!!

Ein Blick auf die weiteren Konstellationen: Frank Stumpf bekommt es an Tisch 2 mit Thomas Brolin, Martin Wendt und Carter Gill zu tun. An Tisch 3 nehmen WSOP-Champ Peter Eastgate und Sören Kongsgaard Platz. An Tisch 4 wurden Michael Schulze und Markus Golser direkt nebeneinander gesetzt. An Tisch 12 wurde Markus Lehmann zu Theo Jorgensen und Ivan Demidov gelost. An Tisch 20 bekommt es Sebastian Ruthenberg mit Danny Ryan zu tun, an Tisch 23 Ivo Donev unter anderem mit Julian Thew.

Weitere deutsche Teilnehmer (alles noch inoffiziell, die endgültige Teilnehmerliste liegt noch nicht vor): Denys Drobyna, Björn Miecke, Florian Langmann, Frank Blümlein und Boris Becker (seine Freundin Lilly Kerssenberg startet für Großbritannien). Vom Team PokerStars Pro sind ferner Dario Minieri, William Thorson, Alexander Kravchenko und Isabelle Mercier mit von der Partie. Die Gesamtzahl der Teilnehmer an Tag 1B sowie die Payouts werden wir später nachliefern.

EVEREST-POKER-BLOG

Aktuell befinden wir uns in:
Level 3; Blinds 75/150; Ante 0; Average 10.300

Chipcount:

Nachou - 8.000 chips
Frank - 8.000 chips
Ola - 10.000 chips
Francesco - 11.000 chips
Sylvain - 6.000 chips

Frank Stumpf unserem Qualifikant aus Deutschland gilt natürlich unser besonderes Augenmerk. Kein Unbekannter, hat er doch schon die Everest Poker Avalanche auf einem Kreuzfahrtschiff über die griechische Aegaeis 2007 gewonnen. Damals durfte er den Siegercheck in Hoehe von 232.200$ entgegen nehmen.

Frank - eine echte Everest Konstante!

Wir drücken allen Qualifikanten weiterhin fest die Daumen!
Bleibt dran - wir halten euch auf dem Laufenden!

Frank Stumpf

Pokern kann so schrecklich sein (Kopenhagen 2009)

Gut gelaunt und mit viel Selbstvertrauen kamen wir  in Kopenhagen an, wo wir nach kurzem Aufenthalt im Hotel ins Radisson SAS fuhren, welches das Spielcasino beherbergt, in dem die “Scandinavian-Open” ausgetragen werden.

Nachdem ich meine Auslosung und meine Tischplatzierung gesehen hatte (Tisch 2 Platz 3), musste ich feststellen, dass ich einen mit Profis gespickten Tisch zugelost bekommen hatte. Darunter der Norweger Christopher Ulsrud, der als Professor bekannte Däne Martin Wendt, Carter Gill aus Kanada, die alle schon mehrere große Turniere gewonnen haben. Aber auch sehr illustre Persönlichkeiten, wie die Freundin von Boris Becker Lilly Kerssenberg und der ehemalige Fußballstar Tomas Brolin, den ich schon aus einigen Turnieren kannte, waren an meinem Tisch

Der Tisch neben uns hatte es ebenso in sich mit der Nummer 1 der Poker-Weltrangliste Bertrand Grospellier, Annette Obrestad (gilt als momentan weltbeste Spielerin) und dem wieder mal geschlagene 2 Stunden zu spät kommenden Gus Hansen.

Mit anfänglichen Respekt beobachteten wir die sehr aggressive Spielweise von “Lilly”, welche  ihr zu Beginn auch einige Anfangsgewinne einbrachte. Boris, der einige Tische weiter selber aktiv war, schaute sich bereits in den ersten 2 Stunden einige Male nach ihr um und wünschte mir Glück, da wir uns noch aus Monaco kennen, was ich natürlich gerne erwiderte.  Mit Küsschen und Aufmunterungen bei Lilly war es zwar gut gemeint, nützte aber nichts.  Bereits nach etwa 90 Minuten war “dank ihrer überschaubaren Spielweise” der Stack auf ca. 1000 (Anfang 10.000) gesunken und dieser an fast alle Spieler am Tisch aufgeteilt (wieso kann es nicht mehr von diesen Spielern geben)???

Nach Lillys Ausscheiden entfernte sich der Großteil der Kameraleute und Fotografen von unserem Tisch und wandte sich dem “Todestisch” mit Gus Hansen zu. So konnten wir uns etwas besser auf das eigentliche Pokern konzentrieren.

Fast 4 Stunden waren gepokert und ich konnte meinen Anfangsbestand von 10.000 halten, obwohl ich keine guten Karten bekam und ich eigentlich nur mit Bluffs Chips einsammeln konnte. Doch dann kam im letzten Spiel vor der Pause eine Hammerkarte für mich, auf die ich so sehnsüchtig gewartet hatte.

Im Big Blind sitzend limpten 5 Spieler vor mir, welche ich mit , , checkte. Im Flop tauchten auf , , , ein geflopter Flush!!! Martin Wendt setzte den 3-fachen Big-Blind und alle Spieler foldeten. Ich callte…… Eine weitere , am River bewegte Martin nach langer Überlegungszeit ein all in anzusagen, welches ich eigentlich mit Freude hörte, da ich hoffte meinen Stack noch vor der Pause zu verdoppeln und so zu den im Turnier Führenden aufzuschließen.

Was er zeigte, war ein Schock für mich , ,  FULL-HOUSE……..

Nach dieser Hand werde ich einige Zeit pausieren, da mir in Prag fast dasselbe passiert ist (siehe gesonderten Bericht) und ich im Moment das Pokern “hasse”.

Ich denke aber, dass dieser Hass nicht lange dauern wird und ich trotzdem in kurzer Zeit wieder in das Turniergeschehen einsteigen werde.

So long

Fränkie

PS:  Fotos von dieser Veranstaltung baue ich demnächst noch ein

Auf gehts nach Kopenhagen

Bereits heute mach ich mich auf den Weg nach Berlin, um dort ein kleines Turnier zu spielen und etwas Gefühl für meinen morgigen Start bei den Scandinavian-Open in Kopenhagen zu bekommen.

Dort trifft sich bereits ab heute ein sehr großer Teil der Weltelite sowie “Hobby-Pokerspieler” wie   Boris Becker nebst Freundin. Das “Hobby” ist hier nicht böse gemeint, doch finde ich, dass Boris (habe letztes Jahr in Monaco mit ihm gespielt) ein doch relativ leicht zu durchschauender Pokerspieler ist (im Gegensatz zur Dauerwerbung auf DSF, in der er an ein Rezept denkt).

Fast alle Deutschen “Stars” haben sich angemeldet, aber auch der momentane Weltmeister Peter Eastgate, der ein absolutes Heimspiel hat.

Mit Peter saß ich bereits bei den Spanish-Open in Barcelona am Tisch. Ich hatte das Vergnügen am 2. Tag etwa 3,5 Stunden gegen ihn zu spielen,  bevor er etwas unglücklich ausschied.

Ich hoffe auf etwas mehr Glück wie bei meinen letzten Auftritten der EPT-Serie und werde mein absolutes Verliererblatt mit QQ nicht mehr  “all-in” spielen (hoffe ich)…

So long

Fränkie

1. Platz - Qualifikation Scandinavian Open

Nachdem ich einige Zeit aufgrund einer Lungenentzündung nicht spielen konnte und auch nicht wollte, habe ich die letzte Chance genutzt, mir ein Package für die EPT in Kopenhagen zu holen.

59 Spieler traten zur letzten Everest-Qualifikation für das EPT in Kopenhagen an, von denen nur der 1. Platz ein Gesamtpaket im Wert von 12.000 $ erhielt, der 2. jedoch schon gänzlich leer ausging!

Nach gut einer Stunde Spielzeit hatte ich meine Anfangschips von 1500 auf knapp 3800 geschraubt. Hier gewann ich ein All in mit Königen gegen Damen! Read more

Eine Grippe hat mich fest im Griff

Bin leider im Moment krank und musste  ein Turnier am Wochenende in Prag absagen.

Werde auch am Samstag ein länger geplantes Turnier in Österreich nicht spielen können.

Fränkie